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Technisches

DIN 4426 fordert vom Bauherren, Daueranker für Gerüste vorzusehen.

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung-BaustellV) von 1998 fordert vom Bauherren, allgemeine Grundsätze zur Verhütung von Gefahren für Sicherheit und Gesundheit zu berücksichtigen.

Zu diesen Grundsätzen zählt die Norm DIN 4426:2001-09: "Sicherheitstechnische Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege". Sie legt unter Ziffer 7 "Verankerung von Gerüsten an Fassaden" fest:

"Werden die tragenden Bauteile einer Außenwand mit Planen bekleidet oder werden Vorhangfassaden angebracht, so sind dauerhaft eingebaute Verankerungsvorrichtungen für Fassadengerüste vorzusehen. Der vertikale Abstand zwischen den Verankerungsebenen darf 4.0 m nicht überschreiten, der horizontale Abstand für Vorrichtungen wird nicht festgelegt.

Die Vorrichtungen sind für folgende Kräfte zu bemessen:

  • rechtwinklig zur Fassade 2.25 kN je Meter Fassadenlänge.
  • parallel zur Fassade 0.75 kN je Meter Fassadenlänge.

Auf Verankerungsvorrichtungen darf verzichtet werden wenn:

  • Fassadenbefahranlagen vorhanden sind

oder

  • die Außenwandhöhe des Gebäudes 8.00 m nicht überschreitet."

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind plattenartige Bekleidungen der Fassade. Insofern sind die genannten dauerhaften Ankersysteme auch bei WDVS vorzusehen. Der Einbau dieser Daueranker ist keine im Berufsbild des Gerüstbauer-Handwerks enthaltene Leistung und muss von Fachbetrieben des Fassadenbaus realisiert werden.

 

 

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